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Kurzdarmsyndrom und Ernährung


Ergänzende Erklärungen


Malabsorption
Unter einer Malabsorption (lat.: „schlechte Aufnahme) versteht man einen chronisch krankhaften Zustand, bei dem die Aufnahme zuvor schon aufgespaltener Nahrungsbestandteile durch die Darmwand in die Lymph- und Blutbahn (enterale Resorption) vermindert ist. Ursachen können sein:
Erkrankungen, die mit einer Malabsorption einhergehen, werden als Malabsorptionssyndrome bezeichnet.
Leitsymptome sind dabei:

Steatorrhoe
Als Steatorrhoe (bzw. Pankreasstuhl oder Fettstuhl) wird eine pathologische Erhöhung des Fettgehalts im Stuhl bezeichnet. Sie ist ein Symptom des Malabsorptionssyndroms.

S. ist durch einen voluminösen, schaumigen Stuhl mit penetrantem Geruch und lehmfarbenen Aussehen gekennzeichnet. Häufige Begleitsymptome sind Blähungen, Völlegefühl, Neigung zu Durchfällen, Bauchschmerzen. Bei S. werden Nahrungsfette von den Lipasen im Dünndarm ungenügend resorbiert.

Man spricht von pathologischer S., wenn bei Erwachsenen ein fäkaler Fettverlust von 10g/d besteht.

S. kann auftreten bei Zöliakie ( idiopathische S.), exokriner Pankreasinsuffizienz (wenn über 90% der Pankreasfunktion ausfallen), einer Pankreatitis, einem Pankreaskarzinom, der Obstruktion des Gallengangs durch einen Gallenstein (Choledocholithiasis), einer Cholangitis oder dem Kurzdarm-Syndorm


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